Union Berlin geht mit einem offenen Torwart-Dreikampf in die Vorbereitung auf den DFB-Pokal-Auftakt gegen Eintracht Braunschweig am 23. August. Drei Keeper kämpfen um die Nummer eins, doch keiner ist derzeit voll belastbar. Die Situation bleibt spannend, wie Union-Boss Dirk Zingler bestätigte.
Frederik Rönnow, die bisherige Nummer eins, fehlt weiterhin volles Training aufgrund einer Adduktorenverletzung und eines bandagierten linken Arms. Der Däne absolvierte im Trainingslager nicht jede Einheit vollständig und wird wohl nicht rechtzeitig für das Pokalspiel fit sein. Sein Rückstand ist nach wie vor deutlich.
Matheo Raab, die Nummer zwei, hat nach seiner Handverletzung aus der vergangenen Saison noch Trainingsrückstand. Obwohl er beim Bundesliga-Debüt in Freiburg verletzt wurde und die Saison vorzeitig endete, kämpft er um die Rückkehr. Auch er kann derzeit nicht dauerhaft voll belastet werden.
Daher rückt Carl Klaus, die Nummer drei, in den Fokus. Der 32-Jährige wirkt derzeit am fittesten, strahlt Sicherheit aus und überzeugte zum Ende der letzten Saison mit starken Leistungen. Auch im Trainingslager in der Steiermark präsentierte er sich stabil und nutzte seine Vertragsverlängerung im Sommer, um im Konkurrenzkampf zu bestehen.
U19-Torwart Fritz Gagzow trainiert weiterhin mit den Profis und zeigte beim 2:2 gegen Cagliari sein Talent. Der 17-Jährige soll jedoch noch Spielpraxis in der U19 und U21 sammeln, bevor er eine ernsthafte Option wird.
Laut Bild.de bleibt die Torhüterfrage bei Union offen, wobei Klaus derzeit die besten Karten für das Pokal-Spiel hat. Die Eisernen bereiten sich intensiv auf den DFB-Pokal vor, wobei die Torwartposition weiterhin ein zentrales Thema ist.
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