Union Berlin plant für den Sommer neue Transfers, um den Kader für den neuen Trainer Mauro Lustrinelli zu stärken. Manager Horst Heldt hat bereits zwei neue Abwehrspieler verpflichtet, Marvin Friedrich und Zeno van den Bosch, die ablösefrei nach Köpenick wechseln. Die Abgänge von Diogo Leite und Danilho Doekhi sind damit kompensiert. Jetzt muss Heldt den Kader so umbauen, dass Lustrinelli seine Ideen umsetzen kann. Union soll offensiver werden, früh pressen und dann schnell umschalten. Mehr Chancen aus dem Spiel heraus kreieren, statt auf Standards zu warten wie in der Vergangenheit. Das Problem: Darauf war der Kader bislang nicht ausgelegt. Im Mittelfeld fehlen Spieler, die den Ball präzise in gefährliche Räume nach vorn spielen können und damit Torgefahr einleiten. András Schäfer, Rani Khedira und Janik Haberer sind mehr Balleroberer als -verteiler. Vorne im Zentrum herrscht weitestgehend Torflaute. Livan Burcu, Ilyas Ansah und Dmytro Bogdanov müssen sich noch entwickeln. Den erfahreneren Woo-Yeong Jeong, Oliver Burke und Andrej Ilic fehlte es an Konstanz. Tim Skarke ist ungefährlich, er steht eh vor dem Absprung. Union braucht Transfererlöse, um neue Spieler verpflichten zu können. Die Schwierigkeit: Das Budget der Eisernen ist begrenzt. Neue Transfers sollen aus Verkaufserlösen bezahlt werden. Die fehlen bei Union noch. Daraus leitet sich das dritte Ziel ab: Heldt muss für die Abgangskandidaten einen neuen Verein finden, um neue, passende Spieler für Lustrinelli einkaufen zu können. Khedira wird mit einem Wechsel nach Gladbach in Verbindung gebracht. Und auch bei Ilic halten sich die Transfergerüchte – konkret sollen Fulham und Coventry am Serben interessiert sein. Zudem steht Torhüter Matheo Raab bei Hannover auf der Liste. Unions drei Ziele sind damit klar: Streichkandidaten loswerden, weitere Spieler verkaufen und im Mittelfeld und in der Offensive nachlegen.
Transfer
Union Berlin plant Transfers für den Sommer
Union Berlin will im Sommer neue Spieler verpflichten, um den Kader für den neuen Trainer Mauro Lustrinelli zu stärken. Lesen Sie hier, welche Ziele Manager Horst Heldt verfolgt.
