Steady rain blanketed die Alte Försterei, als Union und Hertha BSC aufeinandertrafen , ein Derby, das nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans mit voller Kraft einbezog. Schon vor dem Anpfiff war die Atmosphäre elektrisch; das Tosen der Anhänger ließ den gesamten Stadionboden vibrieren. Union wollte sich für die vorherige Niederlage revanchieren.

Von Anfang an war es ein intensives Spiel. Union hatte mehr Ballbesitz und versuchte konstant, die Hertha-Abwehr unter Druck zu setzen. Spieler wie Jeong Woo-Yeong und Dmytro Bohdanov kreierten durch ihre Kreativität gefährliche Chancen. In der ersten Halbzeit nutzten sie ihre Überlegenheit nicht voll aus, trotzdem blieb der Druck aufrecht.

Das entscheidende Tor kam schließlich in der 75. Minute. J. Haberer, der immer wieder als offensiver Mittelfeldspieler in Erscheinung trat, fand die Lücke in der Abwehr der Herthaner und schob den Ball souverän ins Netz. Dies ließ die Union-Fans jubeln und ihren Stolz ausleben. Hertha bemühte sich, zurückzukommen, aber Klaus im Tor war nicht zu überwinden.

Am Ende gewann Union das Spiel 1:0 und festigte damit nicht nur ihren Platz in der Tabelle, sondern auch das Selbstvertrauen der Mannschaft. „Die Atmosphäre im Stadion war unglaublich, es fühlte sich an wie ein zusätzlicher Spieler", kommentierte Klaus nach dem Spiel und fügte hinzu: „Das ist das, worum es im Fussball geht."