Steady rain blanketed das Stadion An der Alten Försterei, als Union am Sonntagabend gegen Hertha BSC antrat. Von Anpfiff an zeigten die Eisernen, dass sie nicht nur der Underdog sind. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherten sie sich ein beeindruckendes 2:0 gegen ihren Stadtrivalen.

Besonders auf der linken Seite zeigten D. Doekhi und J. Juranović beeindruckende Leistungen. Sie hielten die Hertha-Angreifer im Zaum und sorgten dafür, dass die Angriffe der Gäste kaum gefährlich wurden. Im Mittelfeld entfesselte J. Haberer seine kreative Kraft und setzte die Offensive geschickt in Szene.

Das erste Tor fiel in der 33. Minute durch Dmytro Bohdanov, der nach einer Flanke von Juranović den Ball ins Netz köpfte. Das Stadion erzitterte vor Freude, während die Union-Fans ihre Mannschaft lautstark anfeuerten. In der zweiten Halbzeit war es dann D. Doekhi selbst, der nach einer Ecke für das 2:0 sorgte.

Das Team unter Trainer Urs Fischer bewies, dass Bundesliga-Derbys nicht nur durch individuelle Brillanz entschieden werden, sondern auch durch starkes Kollektiv. "Wir haben als Einheit gespielt, das war der Schlüssel zu unserem Sieg," sagte Fischer nach dem Spiel. Diese Leistung könnte Union in den kommenden Wochen das nötige Selbstvertrauen geben, um weiterhin erfolgreich zu sein.