Neuzugang Latte Lath im Trainingslager
Union Berlin begrüßt Emmanuel Latte Lath im Trainingslager in Österreich. Der Stürmer kam von Atlanta United und wird die Rückennummer 29 tragen. Latte Lath bestand am Freitag den Medizincheck in Köpenick und wurde am Sonntagabend offiziell bekannt gegeben. Am heutigen Montag ging es für den Ivorer direkt mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Aigen im Ennstal (Steiermark, Österreich).
Der erste Bus kam gegen 16:15 Uhr am Schlosshotel Pichlarn an, das malerisch auf einem Hügel liegt. Der zweite kam eine halbe Stunde später. Noch am Abend ging es unter Ausschluss der Öffentlichkeit weiter auf den Trainingsplatz nach Irdning, um die Beine zu lockern. Zwar sollte das Auslaufen geheim bleiben, dennoch erhaschten gut zwanzig Union‑Fans einen Blick auf ihre Stars und den Neuzugang.
Der Stürmer kommt auf Leihbasis vom MLS‑Klub Atlanta United. Sein letztes Spiel für den Verein absolvierte er erst vor zwei Wochen beim 0:1 gegen Nashville. Hat Latte Lath die Reisestrapazen erst einmal abgeschüttelt, bekommt Trainer Mauro Lustrinelli (50) einen Angreifer im Rhythmus. Die MLS steckt schließlich mitten in der Saison. Bei Union erhält er die Rückennummer 29, die Eisernen besitzen zudem eine Kaufoption.
Latte Lath kommt aus Drogba‑Heimatstadt
Im Team dürfte sich Latte Lath schnell zurechtfinden. Er spricht fließend vier Sprachen: Französisch, das er aus seiner Heimat Elfenbeinküste kennt, sowie Italienisch, Spanisch und Englisch, die er im Laufe seiner Profikarriere erlernt hat. Interessant: Latte Lath stammt wie Ex‑Profi und Superstar Didier Drogba aus Abidjan. Beide wurden in der größten Stadt der Elfenbeinküste am Golf von Guinea geboren. Das Stürmer‑Gen scheint dort jedenfalls zuhause zu sein.
Was kommt als Nächstes?
Union Berlin steht derzeit auf dem 11. Platz in der Bundesliga und hat 39 Punkte gesammelt. Die Eisernen haben 10 Siege, 9 Unentschieden und 15 Niederlagen aus 34 Spielen. In der aktuellen Saison haben sie 44 Tore erzielt und 58 Gegentore kassiert. Sie liegen 50 Punkte hinter den Führenden Bayern München.
