Der 1. FC Union Berlin wird mit einer Verpflichtung des freien Verteidigers David Alaba in Verbindung gebracht. Der Klub hat nach vier Spieltagen mit nur einem Punkt und 17 Gegentoren den schlechtesten Defensivwert der Liga und rangiert auf dem 17. Tabellenplatz.

Sportvorstand Horst Heldt prüft nach Informationen der Berliner Zeitung die Möglichkeit, den 34-jährigen Österreicher zu verpflichten. Alaba ist seit dem 30. Juni ohne Vertrag, nachdem sein Engagement bei Real Madrid endete. Der zehnfache österreichische Fußballer des Jahres gewann vier Champions-League-Titel mit Bayern München und Real Madrid.

Defensivprobleme offensichtlich

Die Suche nach einer stabilen Abwehrkette ist für Union dringlich. In den vier Partien kamen bereits drei verschiedene Innenverteidiger-Duos zum Einsatz, ohne den gewünschten Erfolg. Die 0:7-Niederlage bei Bayern München am 18. September unterstrich die Probleme. Aktuell stehen Trainer Nenad Bjelica fünf Innenverteidiger zur Verfügung: Leopold Querfeld, Zeno Van Den Bosch, Felix Uduokhai, Marvin Friedrich und Stanley Nsoki. Die komplette Übersicht über den Kader zeigt die personellen Optionen.

Trotz der Gerüchte gilt ein Wechsel Alabas nach Köpenick als unwahrscheinlich. Sein Vater und Berater George Alaba bestätigte zwar internationales Interesse. „Es hat zahlreiche Anfragen gegeben. In den USA, in Europa, überall“, sagte George Alaba. Über die Zukunft seines Sohnes sagte er: „Wie es weitergeht, wird er bald verkünden. Es geht ihm hervorragend.“

Eine Rückkehr Alabas in die Bundesliga bei Union Berlin wird dennoch ausgeschlossen. Der Klub muss seine defensiven Schwächen mit den vorhandenen Mitteln beheben. Der nächste Test wartet am 10. Oktober im Heimspiel gegen den Tabellensiebten SV Elversberg. Den genauen Spielplan finden Sie auf unserer Spielplan Seite. Union Berlin hat in dieser Saison bisher vier Tore erzielt, Topscorer ist Tim Skarke mit zwei Treffern.

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